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Anwendungsbroschüren
Informationen rund um das Thema Sichtbeton

Betonflächen mit Anforderungen an das Aussehen - auch Ansichtsflächen genannt - werden allgemein als Sichtbeton bezeichnet. Die Ansichtsfläche ist der nach Fertigstellung sichtbare Teil des Betons, der die Merkmale der Gestaltung und der Herstellung erkennen lässt (Form, Struktur, Farbe, Schalhaut, Fugen u. Ä.) und die architektonische Wirkung eines Bauteils oder Bauwerks massgebend bestimmt. Ansichtsflächen können durch den besonderen Einsatz von Schalung und eine gezielte Betonzusammensetzung bzw. das Bearbeiten vielfältig gestaltet werden.
Selbstverdichtender Beton

Mitte der achtziger Jahre wurden in Japan grosse Anstrengungen unternommen, um die Dauerhaftigkeit von Betonbauten durch geeignete Massnahmen zu verbessern. Ein Grund für die ungenügende Dauerhaftigkeit war das unsachgemässe Verdichten des Betons. Diese Erkenntnis gab den Anstoss zur Entwicklung von Self Compacting Concrete (SCC).
Unterlagsböden 1

Der schwimmende Unterlagsboden, auch als schwimmender Estrich bezeichnet, besteht aus einer Mörtelschicht, die auf einer Wärme- bzw. Trittschalldämmung oder auch auf einer Trennund Isolierlage aufliegt und mit keinem anderen Bauteil verbunden ist. Auf den Unterlagsböden werden alle im Hochbau üblichen Belagsarten verlegt. Selten wird er als Fertigbelag eingesetzt.
Unterlagsböden 2

Der Bodenbelag ist ein wichtiges raumgestalterisches Element. Bewusst oder unbewusst nehmen wir den Boden - egal in welchem Raum und egal auf welchem Platz wir uns befinden - beim Begehen und Betrachten wahr und verknüpfen automatisch seinen Zweck, seine Funktionalität mit der "Ästhetik", die unser Wohlbefinden im Raum oder auf dem Platz beeinflusst. Es ist deshalb wichtig, dass die Planenden sich intensiv mit dem Gestalten und der Materialwahl des Bodens auseinandersetzen und dazu viel Zeit investieren.


