Betonlösungen

Holcim ist der Lösungsanbieter für die Bereiche Zement, Gesteinskörnungen und Beton. Individuelle Anforderungen bis zu passgenauen Baustellenlösungen machen Holcim zu idealen Partner für das Bauen mit Beton.

Pump- und Kranbeton

Einbringen von Beton mit Pumpen hat sich als moderne und kostengünstige Methode durchgesetzt. Pumpbeton kann praktisch für alle Bauteile eingesetzt werden, besonders wenn eine hohe Einbringleistung gefordert und/oder der Einbringort schwer zugänglich ist. Generell wird zwischen Auto- und stationären Betonpumpen unterschieden. Für kleine Förderleistungen und/oder Kubaturen eignet sich eine Fahrmischerpumpe.

Bei der Herstellung pumpfähiger Betonmischungen müssen bei der Mischungszusammensetzung bestimmte Regeln beachtet werden, damit der Frischbeton die für eine Rohrförderung notwendigen Eigenschaften erhält. Das Festlegen der Pumpbetonrezeptur sollte von sachkundigen Betontechnologen vorgenommen werden. Beim Entwurf einer pumpfähigen Betonmischung müssen neben den verlangten Festbetoneigenschaften insbesondere die Kornzusammensetzung, der Zement- und Mehlkorngehalt sowie der Mörtelgehalt und die Konsistenz beachtet werden

Sichtbeton

Unter Sichtbeton werden im Allgemeinen Betonflächen verstanden, die für den Betrachter als Oberfläche sichtbar bleiben und an die hinsichtlich des Aussehens besondere Anforderungen gestellt werden. In der Schweiz bestehen keine verbindlichen Vorschriften (Normen, Richtlinien, Merkblätter usw.) hinsichtlich Planung und Realisierung von Sichtbetonbauten. Detaillierte Ausführungen und Empfehlungen sind der Sichtbetonbroschüre der Holcim Schweiz zu entnehmen. Im Wesentlichen unterscheidet man bei der Herstellung von Sichtbetonflächen zwischen den Oberflächen, bei denen die Schalhaut als Gestaltungselement benutzt wird und Betonflächen, die nachträglich bearbeitet werden. In beiden Fällen kann die Farbe als weiteres gestalterisches Merkmal eingesetzt werden. Eine hohe Gleichmässigkeit der Sichtbetonqualität lässt sich nur erzielen, wenn ausser besonderen Anforderungen an die Schalhaut auch hohe Anforderungen an die Betonzusammensetzung, Betonherstellung, die Betonverarbeitung und Nachbehandlung gestellt werden.

Spritzbeton

Spritzbeton wird nach der Art seiner Verarbeitung bezeichnet. Wie der Name sagt, wird er in einem geschlossenen überdruckfesten Schlauch und/oder einer Rohrleitung zur Einbaustelle gefördert und dort durch Spritzen aufgebracht. Durch die Wucht des Aufpralls verdichtet sich dabei der Beton. Im Gegensatz zu vibrierten Betonen, die eingebracht und erst anschliessend verdichtet werden, erfolgt beim Spritzbeton beides gleichzeitig. Beim Auftreffen an der Auftragsfläche prallt ein Teil des Spritzguts, das Rückprallgut, zurück. Grundsätzlich wird zwischen dem Trocken- und dem Nassspritzverfahren unterschieden. Die Verfahren unterscheiden sich in der Zusammensetzung der Ausgangsmischung und den Spritzbetonmaschinen. Beim Trockenspritzverfahren wird ein sogenanntes Trockengemisch gefördert, dem erst an der Spritzdüse das Zugabewasser mit oder ohne Beschleuniger zugegeben wird. Beim Nassspritzverfahren ist das Zugabewasser bereits im Ausgangsgemisch des Spritzguts enthalten. Zur Erzeugung des nötigen Aufpralldrucks wird dem Spritzgut an der Düse Druckluft zugeführt.

Dämmbeton

Unter Dämmbeton wird im Allgemeinen ein aus «einem Guss» hergestellter, konstruktiv tragfähiger, gefügedichter Leichtbeton verstanden, dessen herausragende Merkmale seine geringe Rohdichte im Bereich von 800 bis 1000 kg/m3 und seine wärmedämmenden Eigenschaften sind. Mit ihm ist es möglich Sichtbetonbauten herzustellen, die ohne aufwendige zweischalige Konstruktionen oder zusätzliche Dämmschichten auskommen können

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