Nachhaltige Entwicklung
Kies- und Betonproduktion
Die Kiesgewinnung hat unmittelbare Auswirkungen auf das Landschaftsbild. Doch während Kiesgruben bis vor einigen Jahren als Narben in der Natur galten, hat inzwischen ein Sinneswandel stattgefunden. Biologen haben festgestellt, dass in den Abbaugebieten vielfältiges Leben gedeiht: Weil in Kiesgruben immer neue Geröllflächen entstehen, sind sie wichtige Ersatzstandorte für seltene Pionierarten wie etwa die Kreuzkröte. Ein grosser Teil der Fliessgewässer in der Schweiz ist heute verbaut. Holcim richtet deshalb die Betriebsabläufe möglichst so ein, dass kleine Lebensräume entstehen, die dynamischen Flusslandschaften gleichen.
Kiesproduktion
Energieverbrauch
Der Energieverbrauch pro Tonne Kies bewegt sich auf tiefem Niveau. Schwankungen gibt es, da nicht jedes Jahr in gleichem Masse Kiesgruben wieder aufgefüllt und abgedeckt werden.
CO2-Emissionen
Der CO2-Ausstoss ist sehr tief und wird durch sparsamere Fahrzeuge zusätzlich reduziert. Schwankungen ergeben sich durch die unterschiedliche Auffüllung von Kiesgruben von Jahr zu Jahr.
Stickoxid- und Schwefeldioxidemissionen
Die Emissionen von Stickoxiden liegen generell tief und haben sich in den letzten Jahren weiter verringert. Wichtigster Grund dafür ist die Erneuerung von Anlagen und Fahrzeugen. Auch die Schwefeldioxidemissionen sind gesunken und verharren auf tiefem Niveau.
Renaturierung
Wie die Steinbrüche bei der Zementproduktion werden auch die Kiesgruben entweder für die Landwirtschaft rekultiviert oder in Zusammenarbeit mit Naturschutzorganisationen wie Pro Natura oder WWF renaturiert. Dies gibt zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten eine neue Heimat. Viele ehemalige Abbaustellen der Holcim Schweiz besitzen heute den Status eines Naturschutzgebiets. Fünf Kiesgruben figurieren sogar als Wanderobjekte im Bundesinventar der Amphibiengebiete von nationaler Bedeutung.
Rebberg Hüntwangen
Betonproduktion
Energieverbrauch
Der Energieverbrauch pro Kubikmeter Beton nahm in den letzten Jahren leicht ab. Grund dafür ist vor allem die gute Auslastung der Werke. Eine Rolle spielt auch das Klima (warme Winter).
Wasserverbrauch
Der Wasserverbrauch ist in den letzten Jahren leicht gesunken, da noch mehr Werke Restbetonauswaschanlagen eingebaut haben. Diese halten das Wasser im Produktionskreislauf.
CO2-Emissionen
Die relativ warmen Winter erlaubten in den letzten Jahren eine geringere Beheizung der Silos. Zu den sinkenden CO2-Emissionen tragen aber auch neue, energetisch optimierte Anlagen wie beispielsweise in Manno TI sowie sparsamere Fahrzeuge bei.
Stickoxid- und Schwefeldioxidemissionen
In der Betonproduktion ist der Ausstoss von Stickoxiden und Schwefeldioxid gering, weil der Herstellungsprozess vor allem elektrische Energie erfordert. Dank den relativ warmen Wintern verzeichnete die Holcim Schweiz in den letzten Jahren besonders tiefe Werte, weil die Silos weniger beheizt werden mussten.


