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Medienmitteilung
ETH-Studie zeigt: Zementwerk Siggenthal ist regional gut verankert
Eine Studie der ETH Zürich mit dem Thema „Wirtschaftlicher Nutzen des Zementwerks Siggenthal für die Region“ kommt zum Schluss: Das Holcim Zementwerk Siggenthal ist in der Region sehr gut angesehen und verankert. Seine jährliche Wirtschaftsleistung im Aargau beläuft sich auf über 35 Mio. Franken. Das Werk sichert 200 Arbeitsplätze. In Zukunft wird ein Regionalrat, bestehend aus den wichtigsten Anspruchsgruppen, das Zementwerk beraten.
Das von der ETH im Auftrag von Holcim durchgeführte Gutachten unter der Leitung von Professor Hans-Rudolf Schalcher analysiert zuerst den Umsatz des Zementwerks: Rund die Hälfte des Gesamtaufwands bleibt im Kanton Aargau. Von den 35.4 Mio. Franken, die das Werk jährlich im Kanton ausgibt, entfallen 27 Mio. auf den Einkauf von Waren und Dienstleistungen. Der Rest verteilt sich grösstenteils auf Löhne, Steuern und Abgaben.
87 Drittarbeitsplätze sind vom Werk Siggenthal abhängig. Sie befinden sich mehrheitlich im Transportsektor, aber auch im Baugewerbe, dem verarbeitenden Gewerbe oder der Energieversorgung. Zusammen mit den über 110 Mitarbeitenden des Werks Siggenthal sichert das Zementwerk somit rund 200 Arbeitsplätze in der Region.
Neben der Analyse der Geldflüsse führte die ETH Interviews mit einem Dutzend der wichtigsten Stakeholder – Gemeindepräsidenten, Kanton, Naturschutz und Lieferanten. Das Resultat in einem Satz: Das Zementwerk Siggenthal geniesst grosses Ansehen in der Region – als wichtiger Arbeitgeber, Wirtschaftspartner und als Schweizer Produzent. Besonders gelobt wurden die offene Kommunikation und das Umweltbewusstsein von Holcim. Das Zementwerk wirkt bei vielen Anspruchsgruppen gar als Identitätsstifter in der Region.

Die ETH-Studie hat errechnet: Vom Gesamtaufwand des Werks bleiben 73% in der Schweiz und 48% im Kanton Aargau (jährlich 35.4 Mio. Fr.).
Nachhaltige Sicherung des Produktionsstandorts
Neben dem Lob gab es auch vereinzelt Kritik. Negativ wird vor allem empfunden, dass Kleinaufträge in den letzten Jahren immer weniger in der Region vergeben und stattdessen vom zentralen Einkauf in Zürich übernommen wurden.
Die ETH schliesst ihre Studie mit Empfehlungen: Zum einen rät die Hochschule, dass Holcim regionale Lieferanten bevorzugen soll. Zum anderen schlägt sie das Einsetzen eines Regionalrats mit beratender Funktion vor (siehe unten) – damit das Werk und die wichtigsten Stakeholder gemeinsam die Zukunft gestalten können. Das Werk Siggenthal leistet diesen Empfehlungen der ETH gerne Folge. Beim Einkauf von Waren und Diensten will es den Trend zur Zentralisierung umkehren und die lokalen Anbieter bevorzugen.
Allgemein ist für Holcim und das Zementwerk Siggenthal klar: Die ETH-Studie zeigt, dass das Werk in der Region sehr gut verankert ist. Dies gilt es zu festigen und weiter auszubauen – für eine nachhaltige Sicherung des Produktionsstandorts Siggenthal.

Das Zementwerk Siggenthal
Regionalrat gegründet
Der Empfehlung der ETH Zürich folgend, hat das Werk Siggenthal einen Regionalrat mit den wichtigsten regionalen Anspruchsgruppen ins Leben gerufen. Im Regionalrat werden die Stakeholder regelmässig zusammen mit Holcim an einem Tisch sitzen. Das Gremium berät das Zementwerk. Im September kamen die zwanzig Teilnehmenden zur Gründungssitzung zusammen: Gemeindepräsidenten, Umweltorganisationen, Geschäftspartner, etc. Bei der ersten Sitzung wurden die Aufgaben definiert:
- Auftrag: Der Regionalrat bietet den Stakeholdern und dem Zementwerk eine Plattform für Information, Austausch und gemeinsame Projekte. Der Regionalrat diskutiert die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte/Entwicklungen des Werks Siggenthal und gibt Empfehlungen ab.
- Sitzungen: Sie finden halbjährlich statt. Ein unabhängiger Moderator leitet die Sitzungen.
- Öffentlichkeit: Nicht-Mitglieder können an den Sitzungen als Zuhörer teilnehmen. Für den Regionalrat soll es künftig auf der Webseite www.holcim.ch eine Plattform geben, wo Traktanden, Präsentationen und Protokolle einsehbar sind.
Die erste reguläre Sitzung wird im Frühling 2012 stattfinden. Werkleiter Remo Bernasconi freut sich: „Das wird eine fruchtbare Zusammenarbeit, von der alle profitieren.“
Kompetenter Partner für Zement, Kies und Beton
Die Holcim (Schweiz) AG ist eine Tochtergesellschaft des weltweit tätigen Baustoffkonzerns Holcim Ltd. Ihre Kernbereiche sind Zement, Kies und Beton. Als grösste inländische Zementproduzentin hält die Holcim Schweiz auch in den Bereichen Transportbeton sowie Kies, Sand und Schotter bedeutende Marktanteile. Grossen Wert legt das Unternehmen mit rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf eine fachgerechte technische und logistische Unterstützung der Kunden. Ein wichtiges Thema ist die nachhaltige Entwicklung: Die Holcim Schweiz unternimmt zahlreiche Bestrebungen im Umweltschutz und übernimmt soziale Verantwortung als wichtige Arbeitgeberin.
Kontaktpersonen für die Medien:
Remo Bernasconi, Leiter Zementwerk Siggenthal, Tel: +41 58 850 57 81
Markus Gerber, Leiter Communications Holcim (Schweiz) AG, Tel: +41 58 850 68 32
- Dateien:
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MM_Zementwerk_Siggenthal.JPG1.4 M


